REACH Studie fordert mehr Opfer

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Nach Angaben des Tierschutzvereins Ärzte gegen Tierversuche e.V. erhöht sich die Zahl der Tieropfer für Chemikalientest auf 54 Millionen Tiere.

REACH steht für Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals.

 

Labor Maus

 

Zu erstem Bericht über REACH von Vegafon.de.

 

Eine Neuberechnung für die EU-Chemikalienverordnung REACH ergibt, dass mindestens 54 Millionen Tiere für die Testung von Altchemikalien sterben müssen, wesentlich mehr als angenommen.

Ursprüngliche Schätzungen gingen von 10 bis zu 45 Millionen Tieren aus.

Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche fordert von der Politik einen sofortigen Stopp der Versuche und nicht 54 Millionen Tiere einen sinnlosen Tod sterben zu lassen.

 

Als Grund für die neuen Zahlen gibt der Tierschutzverein an, dass bei den bisherigen Schätzungen der Opferzahlen, infolge von REACH Faktoren wie die EU-Erweiterung und die wachsende chemische Industrie nicht berücksichtigt worden sind.

 

Eine Sprecherin von Ärzte gegen Tierversuche, Diplom-Biologin Silke Bitz erklärt hierzu: „Durch Tierversuche werden Chemikalien keinen Deut sicherer.Im Gegenteil, dem Verbraucher wird eine Sicherheit vorgespielt, die nicht vorhanden ist, da schon verschiedene Tierarten ganz anders auf eine Substanz reagieren. Die Übertragung auf den Menschen ist daher unverantwortlich.“

 

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Quellen:

 

Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Landsbergerstr. 103
80339 München
Deutschland

 


 

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