PETA kritisiert clownesken Seelöwen-Auftritt

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Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. äußert heftige Kritik an der RTL-Sendung „Das Supertalent“ und ihren Juroren Dieter Bohlen, Bruce Darnell und Sylvie van der Vaart.

 

Seeloewe

 

In der Show traten am vergangenen Samstag unter anderem zwei Seelöwen des umstrittenen Dompteurs Roland Duss auf.

Erst vor kurzem wurde Duss vom Berliner Tierschutzbeauftragten Klaus Lüdcke vorgeworfen, seine Tiere nicht artgerecht zu halten.

Laut PETA ist es generell tierschutzwidrig, Wildtiere in einer Fernseh-Show auftreten zu lassen.

„Wann werden die Spaßvögel von RTL endlich begreifen, dass Tiere die wahren Supertalente sind, die man nicht der Lächerlichkeit preiszugeben hat?“, fragt Carola Schmitt von PETA.

Alle drei Juroren hätten die Möglichkeit gehabt, sich mit dem natürlichen Leben der Tiere zu befassen und kritische Kommentare abzugeben.

„Stattdessen haben sie sich auf dem Niveau von Kleinkindern bewegt“, so Schmitt. Laut einem früheren Bericht des Tierschutzbeauftragten Lüdcke schwammen die Seelöwen von Duss in einem nur ca. 5 x 10 Meter großen Bottich, nachts waren sie in einem 2,50 mal 5 Meter kleinen Container untergebracht.

Seit 2002 ist Tierschutz in Deutschland Verfassungsziel.

PETA fordert den Sender RTL auf, in Zukunft keine Wildtier-Dressuren mehr zuzulassen und auszustrahlen.


Weitere Informationen: www.zirkus.peta.de www.zirkus.peta.de

 


 

Quellen:
PETA Deutschland e. V.
Benzstr. 1

70839 Gerlingen

 


 

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