PETA informiert über illegalen Vertrieb von Tigerteilen

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Heute startet die Tierrechtsorganisation PETA eine Petition zur Rettung der Tiger eines thailändischen Zoos.

Die Raubkatzen des „Sriracha Tiger Zoo“ würden laut Tierschützern illegal verkauft und womöglich zu traditioneller chinesischer Medizin verarbeitet.

 Tigerbabys in winzigen Käfigen © PETA

PETA lägen Fotos vor, die hunderte von Tigern in winzigen Käfigen zeigen.

Zeugenaussagen würden zudem belegen, dass die Tiere als Fotoobjekt, Gebärmaschine und Touristenattraktion missbraucht werden.

 

Der Tigerzoo spricht von einer „Arterhaltungszucht“, um die bedrohte Tierart wieder auszuwildern. „Unserer Meinung nach eine Lüge“, sagt Kampagnenleiter Frank Albrecht von PETA.

Der Zooexperte fragt sich, warum im „Sriracha Tiger Zoo“ jährlich hunderte Tiger gezüchtet werden und wo diese letztendlich landen.

Die Tiger vegetieren laut Albrecht in engen Gitterboxen.

Kannibalismus, Verhaltensstörungen und Verletzungen seien an der Tagesordnung.

Von Auswilderung sei keine Spur, gleichzeitig verbiete das thailändische Gesetz den Verkauf von Tigern in andere Länder.

„Was geschieht also mit den Tieren?“.

Ein illegaler Export von Tigerteilen nach China wurde dem Zoo bereits 2002 nachgewiesen, 2004 wurden über 400 Tiger beschlagnahmt.

Doch die thailändischen Behörden hätten bis heute nicht reagiert und die Massenzucht gestoppt, kritisiert Albrecht.

Mit einer Petition an die Botschaft des Königreichs Thailand sowie an das Thailändische Fremdenverkehrsamt in Deutschland und Thailand, wolle PETA die tierquälerische Tigerzucht nun beenden.

 

Weitere InformationenWeitere Informationen

 


 

Quellen:
PETA Deutschland e. V.
Benzstr. 1
70839 Gerlingen
www.peta.de

 


 

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