Haustier-Abschuss durch Jäger

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Über 400.000 Katzen werden jedes Jahr getötet - VIER PFOTEN fordert Novellierung des Jagdgesetzes



800px-Katzis1

 

Jäger in Deutschland töten Jahr für Jahr über 400.000 Katzen.

Grundlage dafür ist die Jagdgesetzgebung, welche den Abschuss seit etwa 60 Jahren weitgehend unverändert ermöglicht.

Weder die Einführung des Tierschutzgesetzes noch die Berücksichtigung des Tierschutzes im Grundgesetz haben bisher darauf Einfluss gehabt.

Befindet sich eine Katze mehr als 200 bis 300 Meter (je nach Bundesland) vom Haus entfernt, ist es legal sie als wilderndes Haustier zu töten.

Ob die Katze tatsächlich gerade ein Wildtier wie z. B. einen Hasen oder ein Rebhuhn verfolgt hat, ist dabei egal.

Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN spricht sich innerhalb der Kampagne „Der Jagd ein Gesicht geben“ mit weiteren Organisationen gegen den Abschuss von Heimtieren aus.

Die Tierschützer fordern eine grundlegende Novellierung des Jagdgesetzes.



„Den Jägern geht es beim Abschuss von Katzen nicht um den Artenschutz, sondern allein um die Lust am Töten“, ist Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN überzeugt.

„Niemand sollte das Recht haben, fühlende Lebewesen als Freizeitvergnügen zu verletzen oder zu töten.“

Katzen werden meist in Fallen gejagt, mit Jagdhunden gehetzt oder einfach abgeschossen.

VIER PFOTEN appelliert an alle Heimtierhalter, wachsam zu sein.

Sollten Sie eine Falle finden oder ihr eigenes Tier vom Jäger angeschossen oder getötet werden, gibt es verschiedene Möglichkeiten, aktiv zu werden: Melden Sie sich umgehend bei der zuständigen Behörde, dem örtlichen Tierschutzverein oder der Presse und erstatten Sie Strafanzeige.

 

 

Die Kampagne „Der Jagd ein Gesicht geben“ wird von dem Verein Wildtierschutz Deutschland e. V. organisiert.

Unterstützer der Kampagne sind: animal aid AWM - Animal Alliance.eu - Anti-Jagd-Allianz e.V. - Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. - Homo Tyrannus - ITV Grenzenlos - Liga für Tierschutzpolitik - Marderhilfsnetz - Naturefund e.V. - Pro iure animalis - SOS Galgos - Tierschutznews Schweiz - Tierschutzpartei (Sektionen RP und HH) - Tierschutzverein Noris e.V. - VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz - Vogelschutzkomittee Sektion Luxemburg – Wildtierschutz Deutschland e.V. - Wolfsvoegel.de.

 


 

VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz

Schomburgstraße 120

22767 Hamburg

www.vier-pfoten.de

 


 

Diesen Beitrag im Forum besprechen

 

Weitere Artikel zu diesem Thema