HĂ€nde weg von Daunenjacken

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VIER PFOTEN warnt vor verstecktem Tierleid

 

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Herbst und Winter stehen vor der TĂŒr, die Konsumenten denken ĂŒber den Kauf von Winterjacken nach.

Viele greifen jetzt zur Daunenjacke, die kuschelig warm und ein vermeintlich naturnahes Produkt ist.

Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN informiert, worĂŒber die meisten beim Kauf nicht nachdenken: Wo kommen die Daunen ĂŒberhaupt her und wie werden sie gewonnen? Fakt ist, dass die Daunen in den Jacken entweder aus Lebendrupf oder aus tierquĂ€lerischer Massentierhaltung wie der Stopfmast stammen.

Beim Lebendrupf werden den GĂ€nsen am lebendigen Leib die Federn herausgerissen.

Verdeckte Ermittler von VIER PFOTEN wurden in Polen, Ungarn und China selbst Zeuge dieser grausamen Praxis.

Sie sahen panische GĂ€nse, blutende Wunden, die ohne BetĂ€ubung vernĂ€ht wurden, gebrochene FlĂŒgel, sterbende Tiere.

Diese Prozedur mĂŒssen die GĂ€nse meist mehrmals in ihrem kurzen Leben ĂŒber sich ergehen lassen, bevor sie geschlachtet werden.

Bei der Stopfmast werden die Tiere in hautengen KÀfigen mehrmals tÀglich gestopft und sind am Ende der 2-3 wöchigen Zwangsmast todkrank.

Aber nicht nur der Tierschutz bleibt bei den GĂ€nse-, Entenfedern und Daunen auf der Strecke, sondern auch die Natur.

Die Massentierhaltungen verseuchen Luft, Land und Wasser.

Das angebliche Ökoprodukt Daune hat eine schreckliche Umweltbilanz.

VIER PFOTEN fordert daher alle tierlieben Menschen dazu auf, sich fĂŒr Jacken aus synthetischen Alternativen zu entscheiden.



„Das Problem ist, dass man selbst als Experte nicht unterscheiden kann, ob die Daunen von lebenden oder von toten Tieren stammen“, sagt Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN.

„Es gibt kein Zertifizierungssystem und damit auch keinerlei Sicherheit.“

Offiziell ist die Entnahme von Daunen und Federn bei lebenden GĂ€nsen nur erlaubt, wenn es den Tieren keine Schmerzen, Leiden oder Verletzungen zufĂŒgt, also durch AusbĂŒrsten oder AuskĂ€mmen und wĂ€hrend der Mauser.

„Die Industrie hat sich dafĂŒr tolle Namen wie „Mauserrupf“, „Harvesting“ oder „Gathering“ ausgedacht“, erklĂ€rt Stephany.

„In der Praxis ist das natĂŒrlich vollkommen unrealistisch und die Branche konnte weltweit noch keinen Betrieb nennen, der dieser harmlosen Praxis nachweisbar nachgeht.“

Auf die Angaben der VerkÀufer ist dabei keinerlei Verlass, warnt VIER PFOTEN.

Ende 2010 wies die Tierschutzorganisation nach, dass mehrere Firmen, die schriftlich versichert hatten, keinen Lebendrupf zu verarbeiten, genau das taten.

Es folgte ein Boykott aller großen VersandhĂ€user.

 


 

 

Quelle:

VIER PFOTEN – Stiftung fĂŒr Tierschutz

Schomburgstraße 120

22767 Hamburg

 

 


 

 

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