Geflügelproduzent der Massen-Tierquälerei überführt
Veröffentlicht von: Horwath Sonntag, den 13. Februar 2011 um 09:33 Uhr
Behörden und Regierung deckten illegale Amputationen bei „Lohmann / Aviagen“
Wann? Montag, 14. Februar, 10.30 Uhr
Wo? InterCityHotel am Hauptbahnhof Hannover, Rosenstraße 1
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Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. stellt am Montag in Hannover ihre brandneue Ermittlung gegen Verantwortliche des führenden Geflügelproduzenten „Lohmann / Aviagen“ im niedersächsischen Cuxhaven vor.
Der Marktführer für die Züchtung und Produktion von sogenannten „Legehennen“ amputierte bis 2010 routinemäßig den Tieren ohne Betäubung Zehen und Kämme – obwohl dies seit 2006 durch tierschutzrechtliche Bestimmungen verboten ist.
Die über dreijährigen PETA-Ermittlungen beweisen, dass die illegalen Amputationen quasi im Fließbandverfahren vorgenommen wurden: Systemimmanente Tierquälerei im industriellen Maßstab.
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Weitere schwere Straftaten sind ebenfalls durchermittelt und von der Staatsanwaltschaft festgestellt worden.
Doch die zuständigen niedersächsischen Behörden duldeten die branchenspezifischen Praktiken und billigten selbst einem Branchen-Experten wie Prof. Preisinger, Deutschlands „Geflügel-Papst“ und Geschäftsführer von „Lohmann / Aviagen“, ein Verbotsirrtum zu.
„Wir nennen der Presse am Montag alle Namen und geben einen Überblick über internste Ermittlungsdokumente zu den überführten Straftätern – schonungslos“, so der Agrarwissenschaftler Dr. Edmund Haferbeck von PETA.
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Quelle:
PETA Deutschland e. V.
Benzstraße 1
70839 Gerlingen
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