Geflügelproduzent der Massen-Tierquälerei überführt

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Behörden und Regierung deckten illegale Amputationen bei „Lohmann / Aviagen“


Wann? Montag, 14. Februar, 10.30 Uhr
Wo? InterCityHotel am Hauptbahnhof Hannover, Rosenstraße 1

 

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Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. stellt am Montag in Hannover ihre brandneue Ermittlung gegen Verantwortliche des führenden Geflügelproduzenten „Lohmann / Aviagen“ im niedersächsischen Cuxhaven vor.

Der Marktführer für die Züchtung und Produktion von sogenannten „Legehennen“ amputierte bis 2010 routinemäßig den Tieren ohne Betäubung Zehen und Kämme – obwohl dies seit 2006 durch tierschutzrechtliche Bestimmungen verboten ist.

Die über dreijährigen PETA-Ermittlungen beweisen, dass die illegalen Amputationen quasi im Fließbandverfahren vorgenommen wurden: Systemimmanente Tierquälerei im industriellen Maßstab.

 

Weitere schwere Straftaten sind ebenfalls durchermittelt und von der Staatsanwaltschaft festgestellt worden.

Doch die zuständigen niedersächsischen Behörden duldeten die branchenspezifischen Praktiken und billigten selbst einem Branchen-Experten wie Prof. Preisinger, Deutschlands „Geflügel-Papst“ und Geschäftsführer von „Lohmann / Aviagen“, ein Verbotsirrtum zu.

„Wir nennen der Presse am Montag alle Namen und geben einen Überblick über internste Ermittlungsdokumente zu den überführten Straftätern – schonungslos“, so der Agrarwissenschaftler Dr. Edmund Haferbeck von PETA.

 

 


 

Quelle:

PETA Deutschland e. V.
Benzstraße 1
70839 Gerlingen

 

 


 

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