Fleischlose Ernährung und der Einfluss auf den Klimawandel

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Die Netherlands Environmental Assessment Agency stellte eine Formel auf laut der sich bis zum Jahr 2050 ganze 20 Billionen Dollar bei der Bekämpfung des Klimawandels einsparen ließen.

 

Bild mit Kühen
 

Die Nutztierhaltung braucht viel Fläche für den Anbau von Tierfutter. Zudem setzen Kühe und Schweine schädliche Methangase frei.

Für ein Kilogramm Fleisch müssen Bauern 15 Kilogramm Getreide und 30 Kilogramm Grünfutter zu dem Gras der Weiden zu füttern.

 

Die Leiterin des Projektes Elke Stehfest erklärte Ihre Rechnung so:

In der Wissenschaft wird ein Wert von 450 Teilen Kohlendioxid pro 1.000.000 Teile insgesamt als gesund gerechnet.

Liegt der Kohlendioxidwert in diesem Bereich wäre die Gefahr des Ansteigens der Meeresspiegel sowie die Gefährdung durch Flutkatastrophen gering.

 

Um diesen Wert auf künftig zu erreichen müssten die Emissionen bis zum Jahr 2050 um zwei Drittel verringert werden.

Die Kosten einer solchen Umstellung liegen bei 40 Billionen Dollar.

Würden alle Menschen eine fleischarme Ernährung zu sich nehmen, also 70 Gramm Rindfleisch und 325 Gramm Hühnerfleisch und/oder Eier pro Woche, würden rund 15 Millionen Quadratkilometer landwirtschaftliche Nutzflächen frei werden.

 

Allein die dort entstehende Vegetation würde einen Beitrag zu Verringerung der Kohlenstoffmenge leisten.

Zusätzlich könnten auf diese Flächen aber auch Pflanzen, die zur Gewinnung von Bioenergie genutzt werden, gepflanzt werden.

Auch die Treibhausgas-Emission würden um zehn Prozent sinken.

Die Kosten für die Normalisierung des Kohlendioxidanteils würden so um 20 Billionen Dollar gesengt.

 


 

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