Ermittlungen gegen Magdeburger Zoo wieder aufgenommen
Veröffentlicht von: Horwath Dienstag, den 24. März 2009 um 05:19 Uhr
Im Magdeburger Zoo werden im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) Sibirische Tiger gezüchtet.
Nachdem drei der Jungtiere nicht reinerbig waren wurden diese durch den Zoo getötet mit der Begründung sie seinen für die Erhaltungszucht wertlos gewesen.
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Die Tierschutzorganisationen Animal Public und Menschen für Tierrechte meldeten dies der Staatsanwaltschaft Magdeburg als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.
Nachdem die Staatsanwaltschat in Magdeburg jedoch im Dezember 20008 die Ermittlungen gegen den Magdeburger Zoo eingestellt hatte fordert die Generalstaatsanwaltschaft Naumburg nun weitere Untersuchungen.
In den Erklärungen der Magdeburger Staatsanwaltschaft waren veraltete Formulierungen enthalten gewesen.
Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte, sagte hierzu: »Seit 2002 hat der Tierschutz Verfassungsrang und damit eine gewichtige Aufwertung erhalten. Das muss hier berücksichtigt werden.«
Nun müssen die nächsten Schritte der Gerichte abgewartet werden, welche nicht zuletzt über das Schicksal der Tigerbabys in den kommenden Jahren entscheiden.
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