Beweis für die Authentizität des PETA-Videos veröffentlicht

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Heute hat die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. (People for the Ethical Treatment of Animals) schwere Vorwürfe gegen die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen erhoben.

Als Reaktion auf die ARD-Sendung „REPORT Mainz“ vom 9.08.10, in dem u. a. Undercover-Aufnahmen von PETA verwendet wurden, gab die Ministerin durch ihr Ministerium bekannt, dass sie die Echtheit der Aufnahmen bezweifelt: „Weder wurden in den beiden beschuldigten Putenfarmen gefilmt, noch gab es dort bei Kontrollen irgendwelche Beanstandungen.

 

PETA_Grotel_Stall_gross

 

Das haben sowohl die Betreiber als auch die zuständigen Veterinärämter uns gegenüber versichert.

Wir halten das Ganze deshalb für eine gezielte PETA-Kampagne.“

Jetzt legt PETA, neben den den Staatsanwaltschaften vorgelegten Beweisen, einen „öffentlichen“ Beweis vor, der die Authentizität des Videos belegt.

In einem Artikel der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ vom 11.08.10 gibt einer der Betriebsleiter selbst zu, dass die Aufnahmen aus seinem Betrieb stammen (Zitat aus der HAZ): „Wie Volker Knops, Inhaber des einen Mastbetriebes erklärte, hat sich [PETA-Ermittler] Bröckling nachts illegal Zutritt zu den Ställen verschafft.

Dies sei allerdings ein Kinderspiel gewesen, da die Türen der Ställe wegen der Hitze offengestanden hätten.“

(Vollständiger Artikel: http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Grotelueschen-ist-empoert-ueber-Vorwuerfe/Filmmaterial-ohne-Straftat-beschafft)

Die reflexhafte Verteidigungsstrategie der Landwirtschaftsministerien Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern sei damit in sich zusammengefallen, so PETA.

Die Tierrechtsorganisation fordert eine umgehende Entschuldigung von der niedersächsischen Landwirtschaftsministerin und verlangt erneut ihren sofortigen Rücktritt.

Sehen Sie hier die Aufnahmen aus den beiden Putenmastbetrieben: www.peta.de/grotelueschen „Dass die Ministerin es PETA unterstellt, Videoaufnahmen zu fälschen, ist eine Ungeheuerlichkeit!“, so Agrarwissenschaftler Dr. Edmund Haferbeck von PETA.

„PETA Deutschland e. V. ist ein gemeinnütziger und als besonders förderungswürdig anerkannter Verein.

Wir arbeiten allein für das Wohl der Tiere.

Dass wir die Öffentlichkeit, die Staatsanwaltschaft und die Rechtsabteilung der renommierten „REPORT Mainz“-Redaktion belügen würden, ist ein Skandal!

Grotelüschen dagegen ist Täterin und Profiteurin der branchenbekannten systemimmanenten Tierquälerei in der konventionellen Putenhaltung.

Sie weiß, wie alle Agrarwirtschaftler, genau über diese Standard-Verhältnisse in allen Mastbetrieben Bescheid.“

Die Berufung auf Kontrollen der Behörden oder brancheneigener Kontrollinstitute geht laut PETA vollkommen fehl, da diese effektiv nicht stattfinden.

In vielen Fällen sind die zuständigen Behörden vielmehr selbst als Täter anzusehen, so die Organisation.

Auch Elke Friedrich, Geschäftsführerin der Putenerzeugergemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern hatte noch gestern geäußert, die jetzt gezeigten PETA-Aufnahmen würden schon „seit Jahren“ im Internet kursieren (http://www.animal-health-online.de/gross/2010/08/10/niedersachsens-landwirtschaftsministerin-grotelueschen-in-der-kritik/14481/) – ebenfalls eine dreiste Lüge.

 

 

Quelle:

PETA Deutschland e. V.
Benzstr. 1

70839 Gerlingen

 


 

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