VIER PFOTEN empfiehlt: Brustgeschirr für Hunde
Veröffentlicht von: Horwath Donnerstag, den 18. August 2011 um 12:14 Uhr
Bei nahezu jedem Spaziergang sind sie zu beobachten: an der Leine ziehende oder zerrende Hunde.
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Werden die Vierbeiner dabei am Halsband geführt, besteht die Gefahr ernstzunehmender Erkrankungen.
VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz empfiehlt daher grundsätzlich die Verwendung eines Brustgeschirrs.
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Um es vorwegzunehmen: Ein Brustgeschirr löst nicht das Problem des Leinenzerrens.
Dessen Ursache ist häufig in mangelnder Bewegung, Erziehung und Beschäftigung der Vierbeiner zu suchen.
Das Bewegungsbedürfnis wird von Hundehaltern oft unterschätzt.
Hunde benötigen mehrere Stunden Auslauf am Tag, bei dem auch freies Laufen und Austoben möglich sein sollte.
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„Ständiges Zerren an der Leine, aber auch kurze, scharfe Rucke zu Erziehungszwecken können leicht zu Verletzungen der Luftröhre oder zur Verschlimmerung bereits vorhandener Krankheitsbilder (z.B. Halswirbelsäulensyndrom, Bandscheibenverschiebung, etc.) führen“, erklärt Birgitt Thiesmann, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN.
Für Hunde mit Erkrankungen an der Wirbelsäule oder generell des Bewegungsapparates empfiehlt sich grundsätzlich die Verwendung eines Brustgeschirrs, auch wenn sie nicht an der Leine ziehen.
Gleiches gilt für Hunde einiger kleinwüchsiger Rassen, die eine verstärkte Neigung haben, an einem Luftröhrenkollaps zu erkranken.
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Beim Kauf eines Brustgeschirrs ist zu beachten, dass das Material weich, leicht und waschbar sein sollte.
Alle Ecken und Grate sollten gepolstert sein, damit es nicht zu Druck- oder Reibestellen kommt.
Auch die Verschlüsse müssen darauf hin überprüft werden.
Beim Anpassen gilt: Zwischen Achselhöhle und Seitengurt sollten beim Welpen drei Finger und beim erwachsenen Hund eine Handbreit Platz bleiben.
Der Metallring, der sich bei einigen Geschirren am Brustkorb befindet, darf nicht auf dem Brustknochen liegen.
Nach dem Spaziergang sollte das Geschirr vom Hundehalter wieder abgenommen werden.
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Quelle
VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz
Schomburgstraße 120
D-22767 Hamburg
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Bildquelle:
Original Julius K-9 Power-Harness
24 June 2009
Author: Gaby Guenther
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8. August - Weltkatzentag
Veröffentlicht von: Horwath Samstag, den 06. August 2011 um 18:49 Uhr
Ein Tag nicht nur für Stubentiger; Am 8. August ist der internationale Tag der Katze.Neben dem Hund ist sie unser liebstes Haustier.
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Doch dieser Tag sollte nicht nur der geliebten Hauskatze gewidmet sein, die sich über Zuwendung, Pflege und Versorgung freuen darf.
VIER PFOTEN ruft am Weltkatzentag dazu auf, auch an die Katzen zu denken, die ein Streunerleben auf der Straße führen.
Im Schutz der Dunkelheit schleichen tausende Streunerkatzen durch Städte, Gewerbegebiete und Müllhalden – immer auf der Suche nach etwas Essbarem.
Sie leben unabhängig in Freiheit und folgen ihren natürlichen Instinkten und Bedürfnissen.
Doch dieses Leben in Freiheit hat viele Schattenseiten: Oft sind sie geschwächt von Krankheiten, Hunger und der Witterung, jeden Tag geht es ums pure Überleben.
Sie haben niemanden, der ihnen einen sicheren Zufluchtsort bietet, sie regelmäßig füttert oder zum Tierarzt bringt.
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Ihren Ursprung verdanken die wilden Katzen vor allem unkastrierten Hauskatzen mit Freigang.
Ein großes Problem ist vor allem die Überpopulation und rasante Vermehrung der Streuner.
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VIER PFOTEN appelliert daher an alle Katzenbesitzer, Verantwortung für ihre Freigänger zu übernehmen.
Birgitt Thiesmann, Heimtierexpertin von VIER PFOTEN, erklärt: „Wenn Sie Katzen lieben und Ihnen nicht nur das Wohl ihrer eigenen Katze, sondern auch das der vielen Streuner am Herzen liegt, lassen sie Ihr Tier kastrieren.
Das ist ein wichtiger Beitrag, die dramatische Vermehrung der wilden Katzen einzudämmen und ihnen so viel Leid zu ersparen.“
Die Kastration ist nur ein kleiner Routineeingriff und mindert nicht, wie oft fälschlich angenommen, die Lebensqualität Ihrer Katze.
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Wilde Katzen zu füttern, ohne sich die Folgen bewusst zu machen, ist leider auch falsch verstandene Tierliebe.
Wer sich auf diese Art und Weise um einen Streuner kümmert, sollte ihn auch unbedingt medizinisch versorgen, kastrieren und impfen lassen.
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„Helfen Sie mit, durch verantwortungsvolles Handeln den Katzen dieser Welt zu helfen – nicht nur ihrer eigenen, sondern auch den vielen Streunern da draußen!“, sagt Birgitt Thiesmann.
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Quelle:
VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz
Schomburgstraße 120
D-22767 Hamburg
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Ilse Aigner und 113 Millionen Hühner
Veröffentlicht von: Horwath Sonntag, den 31. Juli 2011 um 07:29 Uhr
Eine Schar von Hühnern läuft frei über den Pariser Platz in Berlin.
Dann erscheint Ilse Aigner, gespielt von einer VIER PFOTEN Aktivistin.
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Sie ruft die Hühnerschar zusammen und verurteilt sie zu 25 Jahren in Gefangenschaft.
Die Hühner ziehen traurig und resigniert Sträflingsuniformen an.
Ilse Aigner legt jedem eine schwere Kugel an den Fuß.
Die Hühner schlurfen im Trauermarsch um den Käfig herum und schließlich hinein.
Dort sitzen sie beengt beieinander und rufen alle gemeinsam: „Danke, Frau Aigner!“
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113 Millionen Mal lebenslänglich: So das Motto des VIER PFOTEN Schauspiels, das am Freitag, 29. Juli 2011, um 11 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin stattfindet.
Wenn es nach Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) geht, soll das Leiden noch ein Vierteljahrhundert weitergehen: Erst im Jahr 2035 soll die Kleingruppe endgültig EU-weit abgeschafft werden.
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Denn der Entschluss von Aigner, dass die Käfighaltung noch bis zum Jahr 2035 weiter bestehen soll, hat fatale Konsequenzen.
Für 113 Millionen Hühner bedeutet das ein Vierteljahrhundert lang ein Leben, bei dem sie ihre natürlichen Verhaltensweisen wie Sandbaden, Scharren oder Flattern nicht ausleben können.
„In den aktuellen Käfigen hat jede Henne nur zwei Bierdeckel mehr Platz als in der Legehennenbatterie. Das ist alles andere als artgerecht und in keiner Weise vertretbar“, sagt Dr. Martina Stephany, Kampagnenleiterin von VIER PFOTEN.
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„Was hier betrieben wird, ist kein Tierschutz, sondern reiner Industriellenschutz.
Es geht hier um hochgerechnet rund 113 Millionen Leben, wenn es bei einem Ende im Jahr 2035 bleibt“, erklärt Stephany weiter.
Auch der SPD-Ministerpräsident Kurt Beck und die Grünenpolitikerin Ulrike Höfken sind entsetzt und verständnislos über die Pläne der Union.
Auch sie halten ein früheres Aus der Tierquälerei für machbar und dringend nötig.
Stephany: „Deutschland ist stolz darauf, dass der Tierschutz im Grundgesetz verankert ist. Doch wenn Ilse Aigner die Käfighaltung weiter erlaubt, verkommt das Tierschutzgesetz zu einer Farce.“
Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN fordert einen Ausstieg aus der Tierquälerei innerhalb von fünf Jahren.
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Quelle:
VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz
Schomburgstraße 120
D-22767 Hamburg
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http://www.vegafon.de/forum/viewtopic.php?f=13&t=1651
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Schimpansen im Beton-Bunker
Veröffentlicht von: Horwath Dienstag, den 19. Juli 2011 um 11:01 Uhr
Im Zoo Wuppertal müssen die beiden Schimpansen Epulu und Kitoto in einem ca. 40 m2 engen, grauen Bunker aus Beton und Glas leben.Dabei unterschreitet der Zoo die offiziellen sowie die verbandseigenen Haltungsrichtlinien gleich mehrfach.
Das Elend der Schimpansen ist aufgrund der schlimmen Haltungsbedingungen derart offensichtlich, dass sogar der renommierte Primatologe Prof. Dr. Sommer von einer „Schande für Wuppertal“ spricht.
Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. fordert die Zoo-Verantwortlichen auf, unverzüglich die Lebensbedingungen für Epulu und Kitoto deutlich zu verbessern oder die Menschenaffen in eine tiergerechtere Umgebung zu überführen.
„Epulu und Kitoto leben in einem Beton-Bunker, der aus einer Zeit stammt, als Tierschutz noch ein Fremdwort war.
Ihr Raum ist winzig, sie können niemals nach draußen, sind ewig eingesperrt“, sagt PETAs Zoo-Experte Bernd Hoffmann.
Zum Ausleben ihrer sozialen Bedürfnisse sind Schimpansen auf größere Gruppen angewiesen, deswegen wird die paarweise Haltung von Zoologen abgelehnt.
Hoffmann weiter: „Die Haltung zu zweit, die mangelhafte Gehegegröße und -struktur, die fehlende Außenanlage, mit all dem verstößt der Zoo Wuppertal gegen die Mindest-Richtlinien und begeht somit permanente Tierquälerei.
Selbst Zooverbände lehnen diese Haltungsbedingungen ab.
Während für neue Besucherattraktionen, wie den jüngst für 25.000 Euro aus Sydney eingeflogenen 30 Zwergpinguinen, jederzeit Geld vorhanden ist, wird den Schimpansen ihr Recht auf ein qualfreies Leben wegen angeblicher Geldknappheit verwehrt.“
Auf der Internetseite von PETA.de können sich Tierfreunde ein Video der Schimpansen anschauen, an einem Aktionsaufruf an die Zoo-Verantwortlichen teilnehmen und die Expertenmeinungen sowie weitere Hintergrund-Informationen abrufen.
Der Zoo Wuppertal steht exemplarisch für eine Vielzahl von Zoos und Tierparks, in denen Menschenaffen unter erschreckenden und völlig inadäquaten Bedingungen leben müssen.
PETA fordert daher ein generelles Zucht- und Importverbot für Menschenaffen, um die Haltung der Tiere in Zoos und Tierparks langfristig auslaufen zu lassen.
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Quelle:
PETA Deutschland e. V.
Benzstraße 1
70839 Gerlingen
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ÂNacktprotest gegen Stierkampf
Veröffentlicht von: Horwath Montag, den 04. Juli 2011 um 09:45 Uhr
PETA und AnimaNaturalis demonstrieren gegen “Blutsport.Â
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Fast nackt, nur mit brauner, schwarzer und roter Farbe bemalt legten sich über 100 Mitglieder und Unterstützer der Tierrechtsorganisationen PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) und AnimaNaturalis zwei Tage vor der Stierhatz in Pamplona auf die Straße.
Sie stellten damit das Bild eines geschundenen Stiers dar, der all die Tiere repräsentieren soll, die Jahr für Jahr während der Veranstaltung verletzt und getötet werden.
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Vor der Stierhatz werden die Tiere mit Elektroschocks und spitzen Stöcken traktiert.
Oft verabreicht man ihnen Beruhigungsmittel, bevor sie dann panisch durch die Straßen rennen und dabei immer wieder ausrutschen und hinfallen.
Die Stiere werden von hunderten Menschen gejagt und kommen schließlich in die Stierkampfarena, wo bis zu acht Männer auf das völlig verängstigte Tier losgelassen werden.
Ca. 15 Minuten lang werden die Stiere mit Dolchen gequält und geschlagen, bis der Matador ihnen schlussendlich mit einem Schwert den Todesstoß versetzt.
Viele Tiere ertrinken förmlich in ihrem eigenen Blut, wenn der Matador nicht richtig ansetzt und so nur die Lungen verletzt.
Danach wird mit der „Puntilla“, einem kurzen Dolch, das Rückenmark am Genick des Stieres durchtrennt und das Tier aus der Arena gezerrt – es kommt jedoch vor, dass die Stiere zu diesem Zeitpunkt noch am Leben sind.
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Der spanische Widerstand gegen den Stierkampf wächst: Im vergangenen Jahr hat das katalanische Parlament mit überwältigender Mehrheit für ein Verbot des Stierkampfes in der Region gestimmt, nachdem den Behörden Unterschriften von 180.000 Einwohnern vorgelegt wurden, die ein Ende des Massakers forderten.
Auf den Kanaren wurde der Stierkampf bereits vor 20 Jahren abgeschafft und viele spanische Städte sprechen sich mittlerweile gegen den Blutsport aus.
Einer Gallup-Umfrage aus dem Jahr 2009 zufolge zeigen 76% der Spanier kein Interesse am Stierkampf.
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„Tiere zu unserer eigenen Unterhaltung zu quälen ist etwas aus dem finstersten Mittelalter“, so Kampagnenleiter Peter Höffken von PETA Deutschland e.V. „Wenn Spanien als moderne europäische Nation angesehen werden möchte, muss diese schändliche öffentliche Darbietung, ein Tier langsam zu Tode zu quälen, endlich abgeschafft werden.“
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Quelle:
PETA Deutschland e. V.
Benzstraße 1
70839 Gerlingen
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