Streunerhilfe in Lemberg
Veröffentlicht von: Horwath Freitag, den 04. Mai 2012 um 10:08 Uhr
Ukraine-Projekt geht weiter voranÂ
37 Tage vor dem Beginn der UEFA-Europameisterschaft 2012 sind immer noch tausende Streunerhunde in Not.
Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN reagierte auf das Elend der Tiere und startete am 03. April 2012 in Kiew ein groĂes Kastrationsprogramm.
Heute schlieĂt sich Lemberg als zweite Stadt nach Kiew dem Streunerhunde-Kastrationsprogramm an. Yuriy Golets, der Leiter der stĂ€dtischen Wohnungs- und Kommunalwirtschaft der Stadt Lemberg, sagte der Organisation seine volle UnterstĂŒtzung zu.
âWir starten nun das Projekt mit unseren auslĂ€ndischen Kollegenâ, so Yuriy Golet.
âSie werden nicht nur Operationen durchfĂŒhren, sondern auch unsere TierĂ€rzte schulen im Operieren von Hunden nach europĂ€ischen Standards.
Ich bin sicher, wir werden die Menschen darauf aufmerksam machen, dass herrenlose Hunde vor allen negativen Faktoren, die nun in unserer Stadt sind, beschĂŒtzt werden sollten.â
âWir freuen uns, die Stadt Lemberg mit all unserem Know-how und dem gröĂten Einsatz dabei zu unterstĂŒtzen, das Streunerhundeproblem zu lösenâ, sagt Ioana Dungler, Projektleiterin von VIER PFOTEN.
âDas ist das erste groĂe Projekt zur Geburtenkontrolle von Tieren in der Westukraine, und ich bin sicher, die Ergebnisse werden zeigen, dass dies der einzige Weg ist, die Anzahl der Streunerhunde nachhaltig zu reduzieren.â
VIER PFOTEN hatte mit dem ukrainischen Umweltminister eine AbsichtserklĂ€rung ĂŒber die DurchfĂŒhrung eines Kastrationsprogrammes in den vier gröĂten StĂ€dten der Ukraine geschlossen.
Es folgten weitere AbsichtserklĂ€rungen mit den BĂŒrgermeistern von Kiew, Lemberg, Donezk, Lutsk, Zaporozhye und Uzhgorod.
Drei erfahrene VIER PFOTEN Teams sind bereits aktiv in Kiew und Lemberg, ein viertes wird in KĂŒrze in Donezk eintreffen.
In Kiew arbeitet VIER PFOTEN in Kooperation mit der Nationalen UniversitĂ€t fĂŒr Lebens- und Umweltwissenschaften der Ukraine sowie den privat gefĂŒhrten Tierheimen Gostomel und SOS.
In der VeterinĂ€rmedizinischen FakultĂ€t fĂŒhrt die Organisation Schulungen fĂŒr TierĂ€rzte und Studenten durch und tauscht Erfahrungen aus.
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Freiwillige Helfer aus der ganzen Welt haben sich der internationalen Tierschutzorganisation angeschlossen.
Auch viele Menschen aus der Ukraine folgen dem Aufruf von VIER PFOTEN: âJoin Our Teamâ.
Die Resonanz der ukrainischen Bevölkerung auf das Projekt ist ausgesprochen positiv.
TĂ€glich rufen viele Menschen bei der Organisation an und bitten um Hilfe fĂŒr die Streunerhunde aus ihrem Wohngebiet und ihre eigenen Haustiere.
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âWir freuen uns ĂŒber die Fortschritte in der Ukraine und die Zusammenarbeit mit der Stadt Lembergâ, betont Dr. Amir Khalil, Projektmanager von VIER PFOTEN.
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SendefĂ€higes Videomaterial und printfĂ€hige Fotos ĂŒber die Arbeit von VIER PFOTEN in der Ukraine sind auf Anfrage kostenlos erhĂ€ltlich.
Sie können das VIER PFOTEN Projekt unter www.facebook.de/4Pfoten und www.vier-pfoten.de online verfolgen.
VIER PFOTEN ist eine international tÀtige Tierschutzorganisation mit Hauptsitz in Wien.
Seit 1988 setzt sich die Organisation mit gezielter Projektarbeit und langfristig angelegten Kampagnen fĂŒr den Tierschutz ein.
Grundlagen dafĂŒr sind fundierte Recherchen einschlieĂlich wissenschaftlicher Expertise sowie intensives nationales und internationales Lobbying auf politischer und gesetzlicher Ebene.
Nationale und internationale Hilfsprojekte sorgen fĂŒr rasche und direkte Hilfe fĂŒr Tiere in Not.
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Quelle:
VIER PFOTEN â Stiftung fĂŒr Tierschutz
SchomburgstraĂe 120
22767 Hamburg
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Bildquelle:
{{Information |Description=Stray dog |Source=[http://www.flickr.com/photos/8414198@N04/2075629308/ Stray dog] |Date=2007-11-25 12:42 |Author=[http://www.flickr.com/people/8414198@N04 Andrey] from Russia |Permission= |other_versions= }} =={{int:license}}=
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Beagle Gizmo setzt sich mit VIER PFOTEN gegen Tierversuche ein
Veröffentlicht von: Horwath Mittwoch, den 02. Mai 2012 um 14:12 Uhr
Gizmo ist der Name des kleinen Beagles, der von nun an das Gesicht der Anti-Tierversuchskampagne von VIER PFOTEN sein wird.
Er steht stellvertretend fĂŒr tausende Beagles, die immer noch in Tierversuchslaboren leiden mĂŒssen.
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Die Hunderasse Beagle ist bei Tierversuchen besonders âgefragtâ, trotz, oder grade wegen ihres sanftmĂŒtigen und anhĂ€nglichen Wesens.
Diese Charaktereigenschaften machen den Hund zu einem âpraktischen Modellâ fĂŒr Versuchslabore.
Auch Gizmo ist ein ehemaliger Labor-Beagle.
âTierversuche passieren genau vor unserer Nase, wir dĂŒrfen nicht wegsehenâ, appelliert Gizmos Frauchen Melanie.
âIch bin froh, dass Gizmo nun die Chance hat, fĂŒr sich und seine Artgenossen einzutreten.â
Eine sehr wichtige Aufgabe, denn: âDie aktuellen Statistiken zeigen, dass Deutschland eines der drei EU-LĂ€nder ist, die die meisten Hunde, am hĂ€ufigsten Beagles, in Laborversuchen benutzen.
Ăber 21.000 Hunde werden in der EU in Laborversuchen verwendetâ, erklĂ€rt Dr. Martina Stephany, Kampagnenleiterin bei VIER PFOTEN.
âWir freuen uns den ehemaligen Laborhund Gizmo bei unserer Kampagne gegen Tierversuche begrĂŒĂen zu dĂŒrfen, um auf das Leid unzĂ€hliger Tiere aufmerksam zu machen, die hinter den verschlossenen LabortĂŒren leiden mĂŒssen.â
Der kleine Gizmo wurde im Oktober 2010 einem Tierversuchslabor nahe der hollÀndischen Grenze abgekauft.
Eine Familie nahm sich dem verÀngstigen Hund an und gewöhnte ihn behutsam und mit viel Geduld an Menschen, mit denen er bisher keine guten Erfahrungen machen durfte.
Endlich darf der kleine Hund Rasen unter seinen Pfoten spĂŒren und Dinge erleben, die fĂŒr die meisten anderen Hunde selbstverstĂ€ndlich sind.
Mittlerweile hat der Beagle viel dazu gelernt und fĂŒhrt schon fast ein normales Hundeleben.
DruckfĂ€hige Fotos von Gizmo stellen wir Ihnen gerne auf Anfrage honorarfrei zur VerfĂŒgung.
Weitere Informationen auf www.vier-pfoten.de im Bereich Kampagnen / Tierversuche.
VIER PFOTEN ist eine international tÀtige Tierschutzorganisation mit Hauptsitz in Wien.
Seit 1988 setzt sich die Organisation mit gezielter Projektarbeit und langfristig angelegten Kampagnen fĂŒr den Tierschutz ein.
Grundlagen dafĂŒr sind fundierte Recherchen einschlieĂlich wissenschaftlicher Expertise sowie intensives nationales und internationales Lobbying auf politischer und gesetzlicher Ebene.
Nationale und internationale Hilfsprojekte sorgen fĂŒr rasche und direkte Hilfe fĂŒr Tiere in Not.
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Quelle:
VIER PFOTEN â Stiftung fĂŒr Tierschutz
SchomburgstraĂe 120
22767 Hamburg
http://www.vier-pfoten.de
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Warnung vor Welpenkauf im Internet
Veröffentlicht von: Horwath Mittwoch, den 28. MÀrz 2012 um 07:35 Uhr
Polnische Hundemafia arbeitet mit neuen Tricks
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Illegale Hundezuchten sind in Polen seit dem 1. Januar 2012 verboten.
Das hĂ€lt viele Betreiber jedoch nicht davon ab, ihre kriminellen Machenschaften fortzufĂŒhren.
Mit neuen Tricks versuchen sie, ihre Hunde ĂŒber das Internet zu verscherbeln.
Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN warnt vor WelpenkĂ€ufen im Internet oder auf MĂ€rkten und appelliert an die Verantwortung zukĂŒnftiger Hundebesitzer.
âHundeleine 400 Zlotys (ca. 95 Euro). SchĂ€ferhundwelpe gratis dazu.â
Wer auf so eine Anzeige im Internet unter âTierzubehörâ stöĂt, glaubt erst einmal an einen Druckfehler oder einen schlechten Scherz.
Doch weit gefehlt: âMit dieser Masche versuchen Betreiber illegaler Zuchtfarmen das neue Tierschutzgesetz in Polen zu umgehenâ, erklĂ€rt Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN.
Seit dem 1.1.2012 dĂŒrfen in Polen nur noch ZĂŒchter mit Lizenz Hunde verkaufen.
Mit dem Gesetz will die Regierung in Warschau die grausame âProduktionâ von Welpen verhindern und den illegalen Handel eindĂ€mmen.
WĂ€hrend ein Teil der kriminellen ZĂŒchter ihre Tiere daraufhin einfach aussetzten, wollen sich die anderen das leicht verdiente Geld mit der Ware Hund nicht entgehen lassen und greifen zu neuen Tricks.
Mit einer internationalen Kampagne, unterstĂŒtzt von der BundestierĂ€rztekammer, warnt VIER PFOTEN seit Jahren vor den Machenschaften der Hundemafia.
âVon WelpenkĂ€ufen im Internet und auf MĂ€rkten ist dringend abzuraten,â appelliert Dr. Stephany. VIER PFOTEN war im Februar 2012 auf einem Markt in S?ubice (Polen) und hat dort gemeinsam mit der Polizei 20 Hundewelpen beschlagnahmt.
FĂŒnf der Welpen sind trotz sofortiger medizinischer Versorgung gestorben, viele sind todkrank, kĂ€mpfen seit Wochen um ihr Leben.
âAn den ZustĂ€nden auf den MĂ€rkten hat sich nichts geĂ€ndert.
Die HĂ€ndler lassen sich von dem neuen Gesetz und den höheren Strafen nicht abschreckenâ, berichtet Dr. Stephany.
âLassen Sie sich nicht von SchnĂ€ppchenpreisen oder falschen Angaben zu einem Kauf verleiten.
Das GeschĂ€ft mit den Welpen lebt vom Mitleid der KĂ€ufer.â
Die Tiere sind in der Regel zu jung, nicht geimpft und oft todkrank.
Jeder Kauf kurbelt das illegale GeschÀft an.
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Quelle:
VIER PFOTEN â Stiftung fĂŒr Tierschutz
SchomburgstraĂe 120
22767 Hamburg
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Bildmaterial:
Auf MĂ€rkten werden die Welpen wie Ware verkauft © VIER PFOTENÂ
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Streunerhilfe-Mission in den UNAMID-Lagern in Darfur
Veröffentlicht von: Horwath Samstag, den 03. MÀrz 2012 um 06:57 Uhr
Schulung sudanesischer TierÀrzte wird Situation auch nachhaltig verbessernEin Team der VIER PFOTEN-Streunerhilfe SAC (Stray Animal Care) hat in Kooperation mit UNAMID, der gemeinsamen Mission von UN und Afrikanischer Union in der sudanesischen Provinz Darfur, in den sudanesischen MilitÀrlagern Streunerhunde medizinisch versorgt und sterilisiert.
Das Projekt startete Anfang Februar 2012 auf Anfrage der sudanesischen Regierung und der Vereinten Nationen.
Ziel der international tĂ€tigen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN ist die Implementierung eines Hilfsprogramms zur Geburtenkontrolle, um die Ausbreitung der Streunerpopulation und damit eine Zunahme des Leidens der Tiere und Menschen in der krisengeschĂŒttelten Region zu verhindern.
Als Teil des Programms nahmen auch 40 sudanesische VeterinÀrmediziner und Studenten in Darfur und Khartum an einer intensiven Schulung zur Betreuung von Tieren teil.
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Anca Tomescu, die Leiterin des Streunerhilfeprojekts von VIER PFOTEN, erklĂ€rt: âDies ist die erste Operation dieser Art in der Geschichte von VIER PFOTEN und eine weltweite Premiere in der Geschichte der UN-Missionen.
Die Streunerhilfeoperation in Darfur soll kĂŒnftig auch als Modellprojekt fĂŒr andere UN-Missionen mit Ă€hnlich vielen streunenden Tieren dienen.
Sie hat das Schicksal zahlreicher Hunde wesentlich verbessert. Zuvor wurden Hunden oft erschossen, weil man keine Alternative sah. In Zukunft werden die Tiere sterilisiert, anstatt getötet zu werden.â
Das Streunerhilfe-Programm wurde zwischen dem 4. und 28. Februar in den Darfur-ProvinzstĂ€dten El Fashir, Kutum, Zalingei, Nertiti, El Geneina, Masteri, Nyala sowie in Khartum durchgefĂŒhrt.
Das erste VIER PFOTEN-Projekt im Sudan kam auf Anfrage der sudanesischen Regierung in Khartum und mit Vermittlung von Andrea Treso, Political Affairs Officer bei UNAMID, zustande.
Die Operation von VIER PFOTEN umfasste das Einfangen, Sterilisieren und die medizinische Versorgung von streunenden sowie nicht-streunenden Hunden und Katzen innerhalb und in der Umgebung des Lagergebiets.
Darfur und seine Einwohner sind immer wieder von humanitÀren Katastrophen heimgesucht worden und waren Opfer endloser militÀrischer Konflikte.
Die Bedingungen fĂŒr Hunde sind ebenso schlecht wie fĂŒr Menschen: Die Tiere leiden an Wasser- und Nahrungsmangel.
Die Einwohner helfen den Streunerhunden in ihrer Nachbarschaft so gut es geht, haben aber selbst zu wenig, um sie nachhaltig zu versorgen.
Die Tiere einzufangen gestaltete sich fĂŒr das VeterinĂ€rteam von VIER PFOTEN schwierig, da diese sich teilweise in extrem verborgenen Winkeln versteckten.
Sobald sie eingefangen waren, wurden die Hunde zur Klinik des UN-Camps transportiert, wo sie entwurmt, sterilisiert und bei Bedarf zusÀtzlich medizinisch versorgt wurden.
Mit Ausnahme eines Hundes mit einer dreifachen Fraktur stieĂ das VIER PFOTEN-Team allerdings auf keine wirklich ernsthaften FĂ€lle. Insgesamt wurden 150 Hunde und Katzen sterilisiert.
Im Hinblick auf die prekĂ€re Sicherheitslage erfolgte ein GroĂteil der Transporte per Hubschrauber oder in Begleitung von LKW, wobei rund 200 kg an medizinischer AusrĂŒstung jedes Mal ausgeladen und schlieĂlich wieder verstaut wurden.
Die Nachricht ĂŒber die Ankunft des SAC-Teams hatte sich innerhalb der UN-Lager sehr schnell verbreitet, und die rumĂ€nischen TierĂ€rzte wurden stets sehr freundlich begrĂŒĂt.
Einige der Soldaten begleiteten sie bei ihren Einfang-Aktionen und halfen mit. Andere engagierten sich sogar so weit, dass sie sich in ihrer Freizeit als Freiwillige in der Klinik meldeten.
ZusĂ€tzlich zur Sterilisation und zur medizinischen Versorgung fĂŒhrten die VIER PFOTEN Spezialisten auch ein intensives Schulungsprogramm fĂŒr sudanesische VeterinĂ€rmediziner, VeterinĂ€rtechniker und Studenten durch.
Die meisten dieser Schulungsteilnehmer hatten keinerlei Erfahrung in der Behandlung von Katzen, Hunden und anderen Kleintieren.
Die Schulungen sollten TierĂ€rzte vor Ort dazu bringen, das Geburtenkontrolle-Programm weiterzufĂŒhren und zu bewerben, um kĂŒnftig die Tötungen von Streunerhunden zu verhindern.
âIch möchte VIER PFOTEN International einen groĂen Dank aussprechen dafĂŒr, dass sie kostenlos ein Team von VeterinĂ€r-Experten in den Sudan geschickt haben, um UNAMID bei der Implementierung eines Pilotprojekts zur Verringerung der Anzahl der Streunerhunde und -katzen zu helfen, und so das Leiden der Tiere zu verringern.
Es ist das erste Mal in der Geschichte der Vereinten Nationen, dass ein solches Projekt zur Streunerhilfe durchgefĂŒhrt wird.
Dies wird eine Vorbildwirkung fĂŒr andere Friedensmissionen haben, die vor Ă€hnlichen Herausforderungen stehen.
Das Projekt wird auch positive Auswirkungen auf Darfur und seine Einwohner haben, da es auch eine Schulung von mehr als 40 regionalen TierĂ€rzten zur nachhaltigen Lösung des Problems beinhaltetâ, so Andrea Treso, Political Affairs Officer von UNAMID.
Anca Tomescu, Projektleiterin des SAC-Einsatzes, ergĂ€nzt: âDiese Mission war eine auĂergewöhnliche Erfahrung fĂŒr uns.
Unsere Arbeit mit UNAMID hat die Situation der Tiere vor Ort grundlegend verĂ€ndert. Trotz der schwierigen Lebensbedingungen haben uns sowohl die Behörden als auch die Einwohner herzlich willkommen geheiĂen.
Sehr viele Menschen haben uns ihre Hilfe angeboten. Wir möchten unserem Gastgeber UNAMID und allen Helfern herzlich danken.
Wir werden unsere Kooperation mit den sudanesischen Behörden und UNAMID weiterfĂŒhren, um eine nachhaltige Wirkung zu garantieren.
Wir sind auch optimistisch, dass kĂŒnftige UN-Missionen sowie weitere Regionen in Afrika im Hinblick auf Streunerhilfe inspiriert werden.
Sowohl die sudanesischen Regierungsvertreter als auch Vertreter der UNO haben uns bereits gebeten, in den Sudan zurĂŒckzukehren.
Wir haben nun bei unserer Abschlussbesprechung in Khartum auf informeller Basis vereinbart, im September wiederzukommen, hauptsĂ€chlich um unser Train-the-trainer-Programm fĂŒr sudanesische TierĂ€rzte zu vertiefen.â
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Quelle:
VIER PFOTEN â Stiftung fĂŒr Tierschutz
SchomburgstraĂe 120
22767 Hamburg
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Bildequelle:
Copyright: â(C) VIER PFOTEN | George Nedelcu"
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ÂPolizei beschlagnahmt 92 geschmuggelte Rassewelpen
Veröffentlicht von: Horwath Donnerstag, den 09. Februar 2012 um 07:10 Uhr
VIER PFOTEN warnt vor illegalem Hundehandel
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Welpen werden oft tagelang in winzigen Boxen durch Europa gekarrt © VIER PFOTEN
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Die Polizei NĂŒrnberg hat 92 verwahrloste Rassewelpen in einem Lastwagen entdeckt und beschlagnahmt.
Ohne Futter und Wasser waren die jungen Hunde in winzige Transportboxen gepfercht.
Aus Osteuropa eingeschmuggelt, sollten sie mit zum Teil gefÀlschten Papieren in die Niederlande transportiert werden.
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Die Welpen werden nun im NĂŒrnberger Tierheim versorgt.
Viel zu jung und krank, schweben einige noch immer in Lebensgefahr.
UnterstĂŒtzt von der BundestierĂ€rztekammer, engagiert sich die international tĂ€tige Tierschutzorganisation VIER PFOTEN mit einer Kampagne gegen den illegalen Welpenhandel.
Zu SchnÀppchenpreisen und unter falschen Angaben werden unzÀhlige der Hunde auch in Deutschland angeboten.
Doch viele der Welpen, meistens ungeimpft und todkrank, sterben bereits kurz nach dem Kauf.
Ăberleben sie, kann der Besitzer mit hohen Tierarztkosten rechnen.
AuĂerdem fĂŒhrt die allzu frĂŒhe Trennung von der Mutter und den Geschwistern bei den sozialen Tieren oft ein Leben lang zu schweren Verhaltensstörungen und Aggressionen.
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âBitte kaufen Sie keine Hunde ĂŒber das Internet oder ĂŒber kostenlose Anzeigen,â warnt Kampagnenleiterin Birgitt Thiesmann von VIER PFOTEN.
Eine Vielzahl der dort angebotenen Welpen kommt aus Polen, Tschechien, Ungarn und RumÀnien.
Die EU-Osterweiterung macht es den Schieberbanden leicht und erschwert die Kontrollen an den Grenzen.
âNur eine sinkende Nachfrage kann das Leid der Welpen beendenâ, erklĂ€rt Thiesmann.
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Quelle:
VIER PFOTEN â Stiftung fĂŒr Tierschutz
SchomburgstraĂe 120
22767 Hamburg
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Bild:
Symbolfoto: Welpen werden oft tagelang in winzigen Boxen durch Europa gekarrt © VIER PFOTEN
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