Eisige Kälte trifft Streunerkatzen
Veröffentlicht von: Horwath Mittwoch, den 08. Februar 2012 um 09:43 Uhr
VIER PFOTEN bittet um Mithilfe der BevölkerungÂ
Bei zweistelligen Minustemperaturen kämpfen in Deutschland derzeit rund zwei Millionen Streunerkatzen ums Überleben.
Schnee und Eis machen es ihnen fast unmöglich, Futter oder einen trockenen Platz zum Schlafen zu finden.
Viele der Tiere erfrieren, sterben an Unterernährung oder unbehandelten Krankheiten.
Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN bittet um Mithilfe der Bevölkerung.
„Überlassen Sie die Katzen nicht ihrem Schicksal“, appelliert Kampagnenleiterin Sandra Hönisch von VIER PFOTEN.
„Falls Sie ein Gartenhaus haben, lassen Sie die Tür etwas geöffnet, damit sie einen trockenen Schlafplatz haben.
Auch ein Katzenschutzhaus wird von den Tieren gerne angenommen.“
(Eine Bauanleitung für Katzenschutzhäuser finden Sie z.B. auf der VIER PFOTEN-Website).
„Ganz wichtig ist es bei den eisigen Temperaturen auch, den Tieren Futter anzubieten“, sagt Hönisch.
Natürliche Beutetiere wie Mäuse oder Insekten sind bei Frost und Schnee für die Samtpfoten kaum zu finden.
Wer Katzen im Winter füttert, sollte jedoch Verantwortung übernehmen: Damit sich die Population der heimatlosen Katzen nicht unkontrolliert vermehrt, sollten die Tiere im Frühjahr eingefangen und kastriert werden.
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Quelle:
VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Schomburgstraße 120
22767 Hamburg
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Tierheim Iserlohn
Veröffentlicht von: Horwath Samstag, den 07. Januar 2012 um 06:23 Uhr
Am Donnerstagmorgen fanden Tierheimmitarbeiter eine völlig verängstigte Jack-Russel-Hündin am Eingang des Tierheims.Wie die WAZ berichtet, ist das etwa vierjährige Tier sehr abgemagert und völlig verängstigt.
Doch das Schicksal der kleinen Hündin ist leider kein Einzelfall.
Hunde, Kaninchen, Katzen, Meerschweinchen, Reptilien – hunderte Tiere wurden in ganz Deutschland über Weihnachten und Silvester von ihren Besitzern ausgesetzt.
Dabei verstößt das Aussetzen von Tieren gegen das Tierschutzgesetz.
Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN kritisiert die umsichgreifende Wegwerf-Mentalität und fordert die Bevölkerung dazu auf, mehr Verantwortungsgefühl zu zeigen.
„Ein Hund ist kein altes Kaugummi, dass man einfach in die nächste Mülltonne werfen kann. Das Aussetzen von Tieren verstößt gegen das Tierschutzgesetz“, betont Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN.
„Die Tiere sterben meist grausam an Hunger oder Krankheiten, erfrieren oder werden zum Opfer von Tierquälern.“
Wer ein Heimtier bei sich aufnimmt, trägt die Verantwortung für sein Wohlergehen.
„Jeder muss sich im Vorfeld darüber klar werden, dass die Versorgung eines Heimtieres Zeit und Geld kostet.
Wir rufen alle Menschen zu mehr Respekt vor anderen Lebewesen auf.“
Wer sich nach reiflicher Überlegung für die Anschaffung eines Heimtieres entschieden hat, solle sich zunächst in Tierheimen umschauen.
Dort warten viele kleine und große Vierbeiner auf ein liebevolles Zuhause.
„Kaufen Sie niemals ein Tier aus Mitleid, und lassen Sie sich nicht auf Schnäppchen im Internet oder in Zeitungsinseraten ein“, warnt Dr. Stephany.
Hinter vielen „Sonderangeboten“, insbesondere für Rassewelpen, verbirgt sich oftmals ein grausames Geschäft.
Weitere Informationen finden Sie auf www.vier-pfoten.de.
VIER PFOTEN ist eine international tätige Tierschutzorganisation mit Hauptsitz in Wien.
Seit 1988 setzt sich die Organisation mit gezielter Projektarbeit und langfristig angelegten Kampagnen für den Tierschutz ein.
Grundlagen dafür sind fundierte Recherchen einschließlich wissenschaftlicher Expertise sowie intensives nationales und internationales Lobbying auf politischer und gesetzlicher Ebene.
Nationale und internationale Hilfsprojekte sorgen für rasche und direkte Hilfe für Tiere in Not.
Quelle:
VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Schomburgstraße 120
22767 Hamburg
http://www.vier-pfoten.de
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Â200 neue Hühnermastanlagen
Veröffentlicht von: Horwath Samstag, den 07. Januar 2012 um 06:20 Uhr
Trotz Protesten von zahlreichen lokalen Bürgerinitiativen planen Investoren dieses Jahr den Bau von 200 neuen Hühnermastanlagen in Niedersachsen.Dies geht aus einer aktuellen Anfrage der Grünen im Niedersächsischen Landtag hervor.
Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN übt jetzt heftige Kritik an den geplanten Anlagen.
Den Investoren ginge es nur um Profit, zigtausendfache Tierquälerei sei vorprogrammiert.
VIER PFOTEN fordert eine landesweite Änderung im Baurecht.
Der Bau von Mastanlagen dürfe nicht länger privilegiert werden.
Zudem müsse das bestehende Brandschutzrecht bei Genehmigungsverfahren strenger kontrolliert werden.
Noch immer sterben jedes Jahr tausende Tiere bei Bränden, weil Bauherren ungestraft auf Brandschutzmaßnahmen verzichten.
„Hühner werden in der Geflügelindustrie wie Autos am Fließband produziert und geschlachtet.
Der Bau immer neuer Mastanlagen muss endlich aufhören“, sagt Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN.
Hühner werden meist in fensterlosen Hallen gehalten, sie sehen niemals das Sonnenlicht.
Standard ist, das 18 oder mehr Hühner auf einem Quadratmeter leben, und ihr Leben lang auf ihrem eigenen Kot stehen.
Bereits nach 35 Tagen erreichen die Hühner mit 1,8 kg ihr sogenanntes „Schlachtgewicht“.
Beim Schlüpfen wiegt das Küken nur 40 Gramm.
Diese extreme Gewichtszunahme kann nur durch Qualzuchten erreicht werden, kritisiert VIER PFOTEN.
Die Hühner sind darauf gezüchtet, so schnell wie möglich zuzunehmen.
Als Folge brechen die Tiere oft unter ihrem eigenen Gewicht zusammen, entwickeln missgebildete Fußballen, können nicht mehr laufen.
Aufgrund der extremen Leistungszucht und der schlechten Haltungsbedingungen sterben schon vor der Schlachtung allein in Deutschland pro Jahr 30 bis 45 Millionen Tiere.
Sie werden als „Abfall“ entsorgt.
Quelle:
VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Schomburgstraße 120
22767 Hamburg
http://www.vier-pfoten.de
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Daunen aus brutaler Stopfmast
Veröffentlicht von: Horwath Dienstag, den 20. Dezember 2011 um 08:23 Uhr
Der Jackenhersteller Patagonia schmückt sich mit einem Öko-Image.
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Doch von Nachhaltigkeit ist bei der Daunenbeschaffung keine Spur.
Die Daunen stammen aus der Stopfleberproduktion, die in Deutschland und in Patagonias Heimatstaat Kalifornien als Tierquälerei verboten ist.
Stopfleberproduktion bedeutet Tierquälerei, Ressourcenverschwendung und Umweltverschmutzung.
Patagonia weiß darüber Bescheid – und macht trotzdem weiter.
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Bereits vor einem Jahr machte die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN Patagonia auf die traurige Daunenherkunft aufmerksam.
„Patagonia hatte gegenüber VIER PFOTEN angekündigt, in Zukunft auf Stopfdaunen verzichten zu wollen.
Offenbar war eine ferne Zukunft gemeint, denn Patagonia will weiterhin Daunen aus der Stopfleberproduktion verwenden“, so Marcus Müller, Kampagnenleiter bei VIER PFOTEN.
Das heißt, dass in Jacken von Patagonia Daunen stecken, die von Tieren stammen, die häufig in Käfighaltung leben und bis zu drei mal täglich mit Gewalt gestopft werden.
Die Tiere werden durch die Zwangsmast todkrank, manche Tiere sterben noch während der Mast an Atemnot, Organversagen oder Verletzungen.
Auch die Umwelt und Menschen haben zu leiden: Die Unmengen von ätzenden Fäkalien verschmutzen die Umwelt, der wertvolle Mais wird für die dekadente Foie Gras (Fettleber) massenweise verschwendet, während weltweit Menschen hungern.
Der kritische Kunde hat keine Chance, bei den Jacken die Ware aus der Stopfleberproduktion zu erkennen.
Eine Kennzeichnung der Herkunft soll es auch in Zukunft nicht geben.
Auf diesen Missstand angesprochen, teilte Patagonia mit, dass ein Etikett mit der Kennzeichnung aus Umweltschutzgründen nicht sinnvoll wäre.
„Mit den Stopfdaunen verwendet Patagonia Daunen aus der schlimmsten Tiermast der Welt.
Offenbar sind Patagonia Tiere, Natur und die Kunden in Wirklichkeit ziemlich egal, Hauptsache die Daunen werden nicht knapp“, so Marcus Müller.
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VIER PFOTEN fordert Patagonia auf, die Verwendung von Daunen aus Stopfleberproduktion sofort einzustellen und die bereits gelieferte Ware mit einem eindeutigen Warnhinweis zu kennzeichnen.
„Wir finden, dass Patagonia auf die Jacken schreiben sollte, dass die Daunen aus in Deutschland illegaler Produktion stammen, gerne auch mit dem Bild einer gestopften Gans auf Recyclingpapier“, so Müller abschließend.
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Quelle:
VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Schomburgstraße 120
22767 Hamburg
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Rettungsprojekt für ukrainische Streunerhunde
Veröffentlicht von: Horwath Samstag, den 17. Dezember 2011 um 16:48 Uhr
Nach den vielen Berichten über das massenhafte Vergiften, Erschlagen und sogar Verbrennen von Streunerhunden im Vorfeld der Fußball-EM 2012 in der Ukraine gab es ein schnelles Bekenntnis von Seiten der Politik – die Hundetötungen wurden offiziell verboten.Nun hat die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN eine Vereinbarung für ein groß angelegtes Sterilisations- und Impfprojekt für die Streunerhunde mit der Stadt Lemberg, Austragungsort von mehreren EM-Spielen, getroffen.
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In der Ukraine gibt es viele zehntausende, wahrscheinlich mehrere hunderttausende Straßenhunde.
Bis vor kurzer Zeit wurden die Hunde einfach eingefangen und dann – meist grausam – getötet.
Doch die Anzahl der herrenlosen Tiere konnte dadurch nicht vermindert werden.
Die einzige humane und nachhaltige Methode die Hundepopulation zu verringern sind breit angelegte Sterilisationsprogramme.
Dadurch wird eine weitere Vermehrung der Tiere verhindert.
Zusätzlich werden die Hunde gegen Tollwut geimpft und in einer Datenbank registriert.
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„Wir haben nun einen Vertrag mit der Stadtregierung Lemberg geschlossen, damit VIER PFOTEN die Streunerhunde der Stadt sterilisieren kann.
Außerdem werden lokale Tierärzte geschult und es gibt ein langfristiges Konzept zur Regulierung der Streunerpopulation“, so Helmut Dungler, Gründer und Stiftungspräsident von VIER PFOTEN.
„Damit wird das Problem der Überpopulation nachhaltig gelöst, und zwar ganz im Sinne des Tierschutzes.“
Sobald es die Temperaturen zulassen, werden geschulte VIER PFOTEN-Teams die Straßenhunde einfangen, medizinisch behandeln und sterilisieren.
Danach werden die Tiere gegen Tollwut und andere Krankheiten geimpft und dann in ihren Revieren wieder freilassen.
Die Vereinbarung mit der Stadt Lemberg sieht vor, dass alle Hunde der Stadt so behandelt werden, um die Population zu regulieren.
„Das ist ein großer Schritt für den Tierschutz in der Ukraine.
Ich hoffe, dass sich bald weitere Städte für Sterilisationsprogramme entscheiden“, schließt Dungler.
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Quelle:
VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Schomburgstraße 120
22767 Hamburg
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Foto: VIER PFOTEN Projektleiterin Iona Dungler (2.v.r.) und Oleh Synyutka, Erster Bürgermeister-Stellvertreter (2.v.l.) bei der Unterzeichnung. Wien, 16.12.11.
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