DIE VIOLETTEN
Montag, den 04. Januar 2010 um 18:02 Uhr
Die Partei wurde 2001 in Dortmund gegründet. Mittlerweile ist sie mit elf Landesverbänden bundesweit vertreten. 2008 traten sie an den Landtagswahlen in Bayern und Hessen auf, sie erreichten 2009 0,2% der abgegebenen Stimmen. Die Zahl der Mitglieder beläuft sich zur Zeit auf 1150.Â
Kernpunkt des Programms ist die Direkte Demokratie. Das heißt, dass das Volk durch Abstimmungen entscheidet was in derÂ
Zukunft passieren soll. Bildung soll für jeden leicht zugänglich sein.Die Einnahmen des Staates werden nicht weitehin verpulvert,Â
die Staatsverschuldung muss getilgt werden, es wird kein weiterer Kredit aufgenommen. Es wird gespart indem z.B. die Bundeswehr reduziert wird und Bürokratie abgebaut wird. Arbeit soll nicht mehr eine Maßnahme sein die man ergreifen muss um sich den Lebensunterhalt zu verdienen. Maschinen ersetzen Jobs, die kaum zumutbar sind. Das Ziel ist es, dass Berufe nur noch ergriffen werden weil sie dem Charakter des Interessenten entsprechen und nicht weil es die Zeiten erfordern.Â
Ebenso wird das Geld in Zukunft für jeden reichen da er ein bedingungsloses Grundeinkommen beziehen wird.
Der Schutz der Umwelt ist selbstverständlich, ökologische Landwirtschaft wird gefördert, der Bau von Straßen und Gebäuden geschieht ebenso umweltbewusst. Atomkraftwerke werden geschlossen und Genmanipulation wird verboten.Â
Es bleibt jedem selbst überlassen wir er sich versichern wird oder ob er überhaupt eine Versicherung abschließt. Über die Finanzierung der Behandlungen entscheidet jeder selbst. Tierversuche wird es nicht mehr geben, es gibt genug Alternativen, wir müssen diese nur nutzen. Entwicklungsländer werden nur durch Sachzuwendungen für konkrete Vorhaben unter Beachtung der kulturellen Werte und der geographischen und ökologischen  Gegebenheiten unterstützt (Hilfe zur Selbsthilfe). Hilfe wird nur unter der Voraussetzung geleistet, dass das Militär in den jeweiligen Staaten schrittweise abgebaut wird. Gewalt wird abgelehnt.
Diese Partei vereint alle Punkte die mir persönlich am wichtigsten sind. Was sie von den anderen unterscheidet ist, dass sie erst klären ob was richtig ist oder falsch und dann darauf bauen. Das beste Beispiel dafür ist das BGE, man findet zuerst heraus ob es richtig ist und dann nimmt man es sich als Ziel vor. Die meisten haben nur Zahlen im Kopf, sie wissen, dass es wichtig wäre aber ihre Einstellung hindert sie daran. Man kann hier klar erkennen wer für den Menschen arbeiten will und wer die Wirtschaft zu retten versucht. Das Niveau der Violetten lässt sich auch nicht vergleichen mit dem der anderen Partein, ein "Violetter" wird sich nicht biegen um die Karriere zu fördern. Die Karriere ist eine Art Programm, wenn man sich innerhalb dieses Programms bewegt kann es auch recht interessant sein, mehr aber auch nicht. Das unterscheidet einen bewussten Menschen von einem unbewussten, wir sind nicht auf die Welt gekommen um Karriere zu machen sondern um uns weiter zu entwickeln.
 Was wir uns immer vor Augen halten sollten ist, dass die Wirtschaft für uns da ist, die Gesetze gibt es damit wir unser Zusammenleben besser gestalten können, Maschinen werden gebaut damit sie uns dienen, das Geld wurde erfunden um den Tausch der Güter zu erleichtern etc. Es geht alles in die falsche Richtung.
 Wir wollen alle bessere Zeiten erleben, unsere Kinder und Kindeskinder sollen auch ohne Gasmasken draußen spazieren können. Also müssen wir was ändern sonst wird sich nichts ändern. Was kann denn jeder einzelne tun? Sind wir nur in der Lage alle vier Jahre einen Zettel abzugeben und das war es mit unserem Einfluss? In wie weit sind wir in der Lage unsere Umwelt zu verbessern? In wie weit kann jeder von uns sein Umfeld in eine bestimmte Richtung lenken? Was wäre wenn wir nur die Dinge an uns ran lassen würden die gut genug sind? Wenn wir das auch auf die Wahlen anwenden würden. Wir geben statt dessen den Parteien unsere Stimme, die unserer Meinung nach das kleinere Übel repräsentieren und schauen uns nur die Parteien an die auch "gewinnen" könnten (die gewinnen und wir verlieren). Das kleinere Übel hat nun Stimmen bekommen und wächst, es wird ein großes Übel. Nach vier Jahren entscheiden wir uns dann dagegen weil das Übel zu groß ist und wählen dann eine andere Partei, die nicht sooo übel ist. Wenn wir aus diesem Kreis raus kommen wollen müssen wir was an unserem Verhalten ändern. Ich selbst entscheide mich für kein Übel mehr, es kommt nur in die Tüte was gut genug für mich ist, so geht auch meine Stimme nicht verloren denn ich entscheide mich für was echtes.
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